Erstis an der Urne

[Liveblog zur Berlin-Wahl] Wie war dein erstes Mal? 70.000 junge Berlinerinnen und Berliner sind heute aufgerufen, erstmalig ihre Kreuzchen zu machen. Unser Erstwähler-Check!

Liveblog zur Berlin-Wahl am 18. September 2016

  • 21:30 Uhr – So haben die Erstwähler abgestimmt

 

  • 17:35 Uhr – „Nicht wählen zu gehen kommt nicht in Frage“

Das demokratische Recht, frei und geheim wählen zu können, müsse man mit Leben füllen: „Nicht wählen zu gehen kommt für mich gar nicht in Frage“, sagt Juliane (19). Um sich für eine Partei entscheiden zu können, informierte sich die Abiturientin mithilfe von Wahlplakaten, Partei-Flyern und beriet sich mit Freunden und ihrer Familie. „Den Wahl-O-Mat habe ich aber nicht genutzt.“ Am Wichtigsten war für sie das Thema Asylpolitik. „So bald wie möglich muss eine gerechte und humane Lösung für die Unterbringung geflüchteter Menschen gefunden werden.“ ap

 

  • 15:40 Uhr – Die Jugend ist früh auf den Beinen!

 

  • 15:20 Uhr – „Grün!“

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David (23) Foto: Leonard Kehnscherper

„So richtig informiert habe ich mich dieses Jahr nicht“, gesteht David (23). Gestern Abend hat er sich mit einem Freund unterhalten, der habe ihn noch von einer Partei überzeugen können. „Ich wähl jetzt grün!“ lk/lb/ap

 

  • 14:50 Uhr – „Man kann sich vielleicht denken, was ich gewählt habe“

Laura (21), Studentin der Regionalstudien Asiens und Afrikas, wohnt seit einem Jahr in Berlin. Wichtig ist ihr die generelle Einstellung der Partei. Um ihre Stimme zu bekommen, muss sich eine Partei für Tierschutz einsetzen. Ihre Entscheidung hängt aber genauso von der parteilich angestrebten Asylpolitik ab. Der Wahl-O-Mat habe ihr ein „passendes Ergebnis“ geliefert. „Man kann sich jetzt vielleicht denken, was ich gewählt habe“, sagt Laura und lacht. Aber wie man sich auch entscheidet, für Laura steht fest: „Man sollte schon seine Stimme abgeben, das ist ziemlich wichtig.“ lk/lb/ap

 

  • 15:15 Uhr – „Ein sehr gutes Gefühl“

Annika (18). Foto: Henrik Nürnberger

„Es war ein sehr gutes Gefühl, zur Wahl zu gehen. Ein Kreuzchen zu setzen war aber natürlich unspektakulär“, sagt Annika (18). Schon um 11:00 Uhr war sie heute wählen in ihrem Stadtteil Kladow, dem äußersten Westen Berlins. Lieblingsfach: Politikwissenschaft. Was sie wählt wusste sie schon vor zwei Wochen. „Da habe ich mir alles mal angeschaut, auch den Wahl-O-Mat habe ich genutzt, um mich zu informieren“. hn/ap

 

  • 14:40 Uhr – „Ausführlich im Internet recherchiert“

Das erste Mal Wählen ist für Jared (16) ziemlich wichtig. Für ihn steht fest, dass man wählen muss, damit „man sich hinterher nicht beschwert, dass alles scheiße ist.“ Um sich auf die Wahlentscheidung vorzubereiten, hat er zwar keine Wahlveranstaltungen besucht, aber ausführlich Informationen im Internet recherchiert. iaw/ap

 

  • 14:30 Uhr – „Die AfD darf nicht gewinnen!“

„Zurzeit ist es mir am wichtigsten, dass die AfD nicht gewinnt“, sagt Justin (18). Bei seiner ersten Wahl steht genau fest, wer seine Stimme nicht bekommt. Informationen zu den Parteien hat sich der junge Erstwähler im Internet beschafft. Besonders wichtig ist ihm, zukünftig mehr in die Politik eingebunden zu werden. Was ihn stört? „Letztendlich heißt es zwar, dass die Politiker für uns sprechen, aber was die da labern, ist nicht, was ich denke.“ iaw/ap

 

  • 14:10 Uhr – „Stimme nicht anderen überlassen“

„Es ist wichtig, seine Stimme den richtigen Personen zu geben. Man sollte anderen nicht durch das Nicht-Wählen die Chance geben, für einen zu entscheiden, wenn man doch auch eine eigene Meinung hat“, sagt Erstwähler Christian (21). Über die Parteien informiert hat er sich über die Wahlprogramme. „Spaßeshalber habe ich auch den „Wahl-O-Mat“ gemacht, um herauszufinden, ob eine Partei wirklich meiner Meinung entspricht. Das war bei mir aber eher nicht so der Fall. Ich habe mich für das Wahlprogramm entschieden, dass mir am besten gefallen hat und was am ehesten zu meiner Einstellung passt.“ Wie er sich jetzt nach der Wahl fühlt? „Super! Man hat auf jeden Fall das Gefühl, etwas Gutes für die Gesellschaft getan zu haben.“ iaw/hn

 

  • 13:55 Uhr –  „Das macht die Demokratie aus!“

Selim (21) war schon ein zweites Mal in seinem Leben wählen, das letzte Mal waren es die Wahlen zur BVV vor fünf Jahren. Warum er glaube, dass es wichtig ist, wählen zu gehen? „Ich finde, jeder sollte die Möglichkeit nutzen. Das macht die Demokratie aus! Jeder kann mit seiner Stimme eine Veränderung bewirken.“ Mehrmals habe er sich im Internet die Wahlprogramme der Parteien angesehen und ab und zu auch Stände besucht. „Da habe ich mir angehört, was die Themen der einzelnen Parteien sind. Das habe ich gemacht, um am Ende der ‚richtigen‘ Partei meine Stimme zu geben.“ iaw/hn

 

  • 11.55 Uhr – Erstis, meldet euch!

Damit starten wir auch unseren Liveblog zu den Erstwählern! Unsere junge Redaktion ist den ganzen Tag über im Jugendbüro Mitte zu erreichen. Anruf: 030/308784555.

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